Der Unfall mit der Wippsäge

Der Unfall mit der Wippsäge

Wer für seine Freunde oder Verwandten Brennholz zerkleinert und dabei einen Unfall erleidet, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das Sozialgericht Heilbronn mit einem veröffentlichten Urteil vom 27. Oktober 2017 entschieden (S 8 U 1443/17).

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Die Klägerin hatte sich Anfang November für einen Tag frei genommen, um für ihre Tante sowie ihren Onkel Brennholz zu zerkleinern.

Diese Hilfe stellte sich jedoch als keine gute Idee heraus. Denn im Laufe des Tages kam die Klägerin mit ihrer Hand in das Sägeblatt der von ihr genutzten Säge. Dabei wurden zwar keine Finger abgetrennt, aber gebrochen mit der Folge anhaltender gesundheitlicher Beschwerden.

Wegen der Unfallfolgen wollte die Klägerin die Berufsgenossenschaft in Anspruch nehmen. Dabei berief sie sich auf § 2 Absatz 2 Satz 1 SGB VII. Denn bei ihrer anstrengenden und gefährlichen Tätigkeit habe es sich um eine sogenannte „Wie-Beschäftigung“ gehandelt.

Für diese ist sie extra zum Wohnort ihres Onkels und ihrer Tante gereist und habe sich einen ganzen Tag freigenommen. Versicherungsrechtlich ist sie daher wie eine bezahlte Helferin zu behandeln. Dieser Argumentation wollte sich das Sozialgericht nicht anschließen und wies die Klage als unbegründet zurück.

Nach Ansicht des Gerichts setzt eine „Wie-Beschäftigung“ voraus, dass es sich um eine Tätigkeit von wirtschaftlichem Wert handelt. Diese darf nicht auf einer Sonderbeziehung, wie einem Verwandtschaftsverhältnis oder einer Vereinsmitgliedschaft, beruhen und muss von der Art her üblicherweise von abhängigen Beschäftigten ausgeübt werden.

In diesem Fall stehe das Verhältnis Ansprüchen gegen die Berufsgenossenschaft entgegen. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme sei es für die Klägerin selbstverständlich, ihre Verwandten regelmäßig unentgeltlich zu unterstützen. Die Arbeit an der Säge ist auch nicht so gefährlich gewesen, dass sie nur von bezahlten Fachleuten hätte ausgeübt werden können. Die Klägerin geht daher leer aus.

In einem solchen Fall kann einen private Unfallversicherung weitreichenden Schutz bieten, Sie sollten sich nicht auf eine evtl. bestehende gesetzliche Absicherung verlassen, wie es dieser Fall deutlich macht. Bei Hahn Consult haben wir über 25 Jahre Erfahrung mit privaten Unfallversicherungen und finden bestimmt auch für Sie die passende Absicherung.

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