
Über den Wolken – Wie steht es um Luftfahrtrisiken in der Unfallversicherung?
Bei den jetzigen frühlingshaften Witterungen steigt nicht nur der Luftdruck, auch die ersten Ballonfahrer, Segelflieger oder Paraglider sind wieder häufiger am Himmel zu beobachten…
Kennen Sie die alte Pilotenweisheit?
Ein schwarzhumoristisch eingefärbter Hinweis, dass man auch ohne erfolgreiche Landung früher oder später, so oder so wieder zur Erde zurückkommen wird. Gerade für den Fall einer unsanften Rückkehr möchte der ein oder andere gerne vorsorgen – denn man muss nicht zwangsläufig sterben, wenn man abstürzt.
Dass man ohne bleibende Schäden davonkommt, das hingegen ist wesentlich unwahrscheinlicher.
In jedem Fall ist klar, dass man es beim Segelfliegen oder auch beim Tandemsprung nicht gerade mit 08/15-Unfällen zu tun hat.
Als passives Luftfahrtrisiko kann man sich im Grunde all das vorstellen, bei dem man selbst „nur dabei ist“.
- Ich fahre im Ballon mit? Passiv!
- Als Passagier im Segelflugzeug? Passiv!
- Fallschirmsprung als Tandem“anhängsel“? Passiv.
Jemand anderes hat das Steuer in der Hand bzw. die Kontrolle und man ist eher Passagier oder ähnliches.
Beim aktiven Luftfahrtrisiko übernimmt der Kunde den aktiven Part als Führer eines Luftfahrzeugs oder Luftsportgeräts.
Grundsätzlich ist dies vom Unfallversicherungsschutz ausgeschlossen, soweit man dafür nach deutschem Recht eine Erlaubnis benötigt. Die Absicherung ist nur bei bestimmten Versicherern über eine Zusatzvereinbarung oder über eine spezielle Luftfahrt-Unfallversicherung abschließbar.
Wenn Sie sich fragen, ob Ihre bestehende Unfallversicherung für einen passiven oder aktiven Luftfahrtunfall aufkommen würde, dann buchen Sie gerne einen Termin mit mir.